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Zahnarzt Reutlingen

Mo

11

Jun

2018

Mundgeruch? Nein, Danke!

Was viele nicht wissen, eine nachlässige Mundhygiene kann zu üblem Mundgeruch führen! Denn wer seine Zähne nicht regelmäßig morgens und abends putzt,  gibt Krankheitskeimen und Fäulnisbakterien die Chance sich auszubreiten. Oftmals macht sich ein unangenehmer Geschmack im Mund breit, der auch durch Essen und Trinken nicht zu beseitigen ist. 

 

Woher kommt Mundgeruch? 

Irrtümlicherweise ging man lange Zeit davon aus, dass Mundgeruch fast immer vom Magen her komme oder auf sehr stark gewürzte Mahlzeiten mit Zwiebeln und Knoblauch zurückzuführen sei. Heute weiß man jedoch, dass unzureichende Zahnhygiene einer der Hauptgründe für Mundgeruch ist. Über 90% der Fälle finden ihren Ursprung im Mund. Durch die Zersetzung der aufgenommenen Nahrungsmittel setzen sich verschiedene Keime in unseren Zahnzwischenräumen fest, die sich letztendlich durch einen unangenehmen Fäulnisgeruch bemerkbar machen. Unzureichende Zahnreinigung führt außerdem dazu, dass sich Bakterien auf der Zunge ablagern und Zahnfleischentzündungen hervorgerufen werden können. Besonders dann ist Mundgeruch die Folge. Hier hilft nur eins: die regelmäßige und sorgfältige Reinigung der Zähne und der Zahnzwischenräume. 

 

Wie erkenne ich Mundgeruch?

Viele Betroffene merken gar nicht, dass sie an Mundgeruch leiden. Oft kann man ihn selbst gar nicht wahrnehmen. Da es sich um ein intimes Thema handelt, wird man daher auch von Mitmenschen selten darauf hingewiesen. Dabei ist Mundgeruch ein häufiges Problem. Hat man ihn jedoch erst einmal erkannt, kann man einiges dagegen tun. Der einfachste Weg ist es, eine nahestehende Person zu fragen. Auch Gesprächspartner, die etwas zurückweichen und auf Distanz gehen, können ein Indiz für schlechten Atem sein. Mit einem Taschentuch können Sie sich außerdem schnell selbst testen: Streichen Sie sich damit über die Zunge und warten Sie einen kurzen Moment ab. Riecht das Taschentuch nach einer Weile unangenehm, besteht die Möglichkeit, dass Ihr Atem es auch tut. Dieselbe Methode kann mit einem ungewachsten Stück Zahnseide, das durch die Zahnzwischenräume gezogen wird, angewandt werden. 

 

Was kann ich tun, wenn ich unter Mundgeruch leide? 

Bei der Mundhygiene ist auf einiges zu achten! Dazu gehört es Essensreste und Zahnbelag von den Vorder- und Rückseiten zu entfernen sowie die Zahnzwischenräume zu reinigen. Das geschieht am besten mit Zahnseide oder Interdentalbürsten nach dem abendlichen Putzen. Besonders ältere Menschen können durch eine trockene Mundhöhle und den dadurch resultierenden Flüssigkeitsmangel an plötzlichem Atemgeruch leiden. Denn in höherem Altern nimmt die Speichelbildung ab. Aber auch Alkohol und Tabakkonsum reduzieren den Speichelfluss zusätzlich und trocknen die Mundhöhle weiter aus. Dabei hat der Speichel eine antibakterielle Wirkung. Er spült neben Essensresten auch Bakterien und Keime weg, welche sich sonst im Mundraum ausbreiten und für Entzündungen und andere Beschwerden verantwortlich sind. Außerdem hat der Speichel eine wundheilende Wirkung und hilft die Mundflora im Gleichgewicht zu halten. Um einen gesunden Speichelfluss aufrechtzuerhalten ist die richtige Mundhygiene genauso wichtig wie ausreichend Flüssigkeit zu sich zu nehmen. Durch Kaugummis oder Bonbons lässt sich der Speichelfluss zusätzlich anregen. Grundsätzlich sollte jeder eine jährliche Kontrolluntersuchung beim Zahnarzt wahrnehmen und sich Zahnbeläge und Zahnstein entfernen lassen. Bei hartnäckigen Problemen mit Zähnen und Zahnfleisch kann zudem eine professionelle Zahnreinigung sinnvoll sein. Für Menschen mit einem Zahnersatz ist es wichtig, dass Prothesen und Implantate nach den Anleitungen des Zahnhygienikers regelmäßig gereinigt werden. 

 

Der Zunge besondere Beachtung schenken

Wer leicht zu Mundgeruch neigt, kann sich außerdem mit einer Zungenbürste den Belag vom Zungenrücken entfernen. Denn besonders die Oberseite der Zunge bietet mit ihren Falten, Rissen und Drüsen eine günstige Oberfläche für Bakterien. Auf der Zunge befinden sich ca. 60% sämtlicher oralen Bakterien. Es ist daher nicht verwunderlich, dass Zungenbelag die häufigste Ursache für Atemgeruch ist.

Ist der Mundgeruch jedoch einmal erkannt, gibt es viele Mittel dagegen. Sprechen Sie uns einfach darauf an, wir helfen Ihnen gerne! 

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Di

09

Jan

2018

Wurzelbehandlung – der Erhalt der eigenen Zähne lohnt!

Wenn in der Zahnarzt-Praxis das Wort „Wurzelbehandlung“ fällt, zucken die meisten Patienten zusammen. Dabei bewirkt eine Wurzelbehandlung so viel Gutes: Sie befreit von Schmerzen oder beugt diesen vor, sie dient dem Erhalt des Zahns und letztlich spart sie sogar Kosten. Für uns Zahnärzte ist eine Wurzelbehandlung übrigens eine der anspruchsvollsten Behandlungen überhaupt, denn hier haben wir es mit extrem kleinteiligen Strukturen zu tun.

Wann ist eine Zahnwurzelbehandlung nötig? 

Eine Zahnwurzelbehandlung ist notwendig, wenn sich die sogenannte Pulpa (auch „Zahnmark“) entzündet. Die Pulpa befindet sich im Inneren des Zahns in einem feinen Kanal, der sich bis zur Zahnwurzel zieht. Sie besteht u.a. aus Bindegewebe, Blutgefäßen und feinsten Nervenfasern und wird deshalb oft fälschlich als Zahnnerv bezeichnet.

Kommt es zu krankhaften Veränderungen an der Pulpa, leiten die Nerven einen starken Schmerz an das Zentralnervensystem weiter. Tatsächlich können auch die Nervenfasern selbst entzündet sein.

Dies kann durch eine sehr starke, tiefgehende Karieserkrankung oder nach einer Zahnverletzung durch einen Unfall verursacht sein. Auch kommt es vor, dass ein Zahnnerv unbemerkt abstirbt, sich das ihn umgebende Gewebe zersetzt und dadurch die Gefahr einer Entzündung besteht, die auf den Kiefer und sogar den ganzen Organismus übergreifen kann.

 

Was passiert bei einer Wurzelbehandlung?

Bei einer Wurzelbehandlung wird der Zahn von oben eröffnet, um mit viel Feingefühl und winzigen Instrumenten die gesamte Pulpa entfernen zu können. Der nun leere Wurzelkanal wird sorgfältig mit einer antibakteriellen Lösung gespült, bis er vollständig keimfrei ist. Ist der Wurzelkanal mit Bakterien befallen, muss die Reinigung meist mehrmals wiederholt werden. Auch kann es sein, dass für einige Tage eine medikamentöse Einlage in den Zahn gelegt wird, um ihn und seine Umgebung zu beruhigen.

Sobald sichergestellt ist, dass keinerlei Keime mehr im Wurzelkanal vorhanden sind, kann er mit einer Wurzelfüllung verschlossen werden. In der Regel verwenden wir eine Art Naturkautschuk, der aus einem tropischen Baum gewonnen wird. Er schmiegt sich besonders gut in den engen Wurzelkanal ein, denn es dürfen keine Hohlräume bleiben, in denen sich Bakterien vermehren können. Erneute Entzündungen und Schmerzen wären dann die Folge. 

 

Ist die Behandlung schmerzhaft?

Da eine Zahnwurzelbehandlung generell mit Betäubung durchgeführt wird, ist sie in der Regel nicht schmerzhaft. Ist der Zahnnerv sehr stark entzündet, können in seltenen Fällen während der Behandlung dennoch Schmerzen auftreten. Eine Zahnwurzelbehandlung ist jedoch in keinem Fall so schmerzhaft wie die Entzündung, von der sie befreit!

 

Inwiefern lohnt sich eine Wurzelbehandlung?

Eine Zahnwurzelbehandlung lohnt unter gesundheitlichen und finanziellen Gesichtspunkten. Sie verhindert, dass eine Entzündung vom Zahnnerv aus auf den Kieferknochen und sogar den gesamten Organismus übergreift und erhebliche Gesundheitsschäden anrichtet. Je früher eine Wurzelbehandlung einsetzt, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass der eigene Zahn erhalten bleiben kann. Dies ist nicht nur unter Gesundheitsaspekten wünschenswert, sondern auch unter dem Kostenaspekt.

Muss ein Zahn entfernt werden, braucht es unbedingt einen Zahnersatz - also eine Krone oder, beim Verlust mehrerer Zähne, eine Brücke bzw. die entsprechenden Implantate. All diese Alternativen sind erheblich teurer als eine zeitgemäße Wurzelbehandlung.

Die gesetzlichen Kassen übernehmen die Kosten für die einfachste Form der Wurzelbehandlung. Mit modernen Techniken können Wurzelbehandlungen heute jedoch wesentlich besser, erfolgreicher und vor allem nachhaltiger durchgeführt werden. Die Mehrkosten hierfür müssen gesetzlich Versicherte leider selbst aufbringen. Aber es lohnt sich: Die Wahrscheinlichkeit, dass ein wurzelbehandelter Zahn lange erhalten bleibt, steigen damit um ein Vielfaches.

 

Und was ist eine Wurzelentzündung?

Lassen Sie sich nicht verwirren – im Bereich des Zahninnern gibt es in der Alltagssprache eine große begriffliche Vielfalt. Zahnwurzelentzündung, Zahnnervenentzündung, Zahnmarkentzündung, Wurzelkanalentzündung, Wurzelspitzenentzündung – all diese Begriffe bezeichnen einen krankhaften Prozess im Inneren des Zahns. Bei genauem Hinsehen bemerken Sie, dass entweder das erkrankte Gewebe benannt ist oder die Stelle des Zahns, an der sich die Erkrankung befindet. 

 

Sprechen Sie uns an und wir finden im Dialog mit Ihnen eine passende Lösung!

 

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Do

23

Nov

2017

Gutes Gefühl mit neuen Zähnen

Zahnersatz ist keine Frage des Alters. Er kann schon in jungen Jahren nötig werden, und sei es durch einen Unfall, bei dem ein Zahn so stark geschädigt wird, dass er mit einer Füllung nicht mehr zu behandeln ist. Auch dienen Kronen und Brücken oft als Schutz, beugen größeren Schäden vor und tragen letztlich zum Erhalt des Gebisses bei. 

Angst vor Krone, Brücke und Co. braucht niemand zu haben. Es gibt heute hervorragende Methoden zur exakten Anpassung des Ersatzes, und je besser die Anpassung ist, desto besser ist der Halt. Auch stehen uns Materialien zur Verfügung, die den eigenen Zähnen so sehr ähneln, dass in der Regel nicht zu erkennen ist, ob jemand eine Prothese trägt oder nicht.

 

Warum ist Zahnersatz so wichtig – auch wenn es sich „nur“ um einen einzelnen Zahn handelt?

Geht ein Zahn verloren, hat dies große Auswirkungen auf das Gesamtgefüge des Gebisses. Die neben der Lücke liegenden Zähne neigen sich schon nach kurzer Zeit in die Leerstelle hinein, wodurch ihre Nachbarn ebenfalls an Halt verlieren. Die der Lücke gegenüberliegenden Zähne werden länger, da sie auf keinen Widerstand mehr treffen. Beide Effekte führen dazu, dass sich der Zusammenbiss verändert. Dies wiederum kann zu Kiefer- und Nackenverspannungen und zu ernsten Kiefergelenksproblemen führen.

Schon bevor es soweit kommt, verändert sich ohne Zahnersatz das Kauverhalten, was leicht zu Magen-Darm-Problemen führen kann. Und nicht zuletzt empfinden die meisten Menschen ein lückenhaftes Gebiss als unästhetisch – sie fühlen sich gehemmt und ziehen sich im schlimmsten Fall zurück.

 

Welche Arten von Zahnersatz gibt es? 

Muss nur ein Zahn erneuert werden und ist noch ein Rest des Zahns vorhanden, zementieren wir eine Zahnkrone ein. Sie sitzt wie eine anatomisch geformte Kappe auf dem eigenen Zahn. Um die Krone gut befestigen zu können, wird der Zahn etwas kleiner geschliffen – ohne dass die Substanz darunter leidet. Die Krone schützt den Zahn und seine Umgebung vor weiteren Schäden. Übrigens sind Kronen auch bei wurzelbehandelten Zähnen ein gutes Mittel, um diese vor dem Abbrechen zu bewahren.

Sind zwei oder drei Zähne in Mitleidenschaft gezogen, sind Zahnbrücken ein guter Ersatz. Die neuen Zähne werden ebenfalls anatomisch geformt und mit Hilfe von Kronen an den benachbarten Zähnen befestigt. Alternativ zu einer Zahnbrücke kommen bei gutem Zustand der Knochensubstanz auch wesentlich teurere Implantate in Frage.

 

Welches Material ist das beste für den Zahnersatz?

Sowohl für Kronen als auch für Brücken wünschen sich heute die meisten Menschen Keramik als Material. Es ist stabil, sehr gut körperverträglich und sieht schön und vor allem natürlich aus. Es steht dem früher verbreiteten Metall weder in der Haltbarkeit noch in der Verarbeitung nach. 

Kronen können auch ganz oder teilweise aus Metall gefertigt werden, wobei Gold am hochwertigsten ist. Für eine verbesserte Optik können die Seiten einer Krone mit Keramik verblendet werden. Bei Brücken besteht ebenfalls die Möglichkeit der Kombination aus einem Metallgerüst und einer Keramikverblendung. Es bleibt jedoch immer ein Teil des Metalls sichtbar, und es kann zu einem metallischen Geschmacksempfinden im Mund kommen.

 

Wann muss es eine Prothese sein?

Fehlen mehr Zähne, als durch eine Zahnbrücke zu ersetzen sind, und kommen Implantate nicht in Frage, sind gut sitzende Prothesen ein hervorragender Zahnersatz.

Meisterwerke der Zahntechnik sind sogenannte Teleskop-Prothesen. Hierfür werden zunächst einfache Zahnkappen auf noch vorhandene Zähne zementiert. Sie dienen als Haltepunkte für die eigentliche Prothese, die passgenau auf die Kronen aufgesetzt wird. Teleskop-Prothesen zeichnen sich durch perfekten Sitz und ein sehr natürliches Zahnbild aus. Sie können leicht herausgenommen und gereinigt werden und sind bei fortschreitendem Zahnverlust gut zu erweitern. 

Für eine Geschiebeprothese werden vorhandene Zähne überkront. Diese Kronen sind hochwertiger als bei einer Teleskopprothese, denn sie bleiben beim Tragen der Prothese sichtbar. An den Kronen sind winzige Haltepunkte angebracht, die ihr Gegenstück an der Prothese haben. 

Sind gar keine Zähne mehr vorhanden, die als Halterungen für eine Prothese dienen können, ist eine Vollprothese oder Totalprothese eine gute Alternative zu Implantaten.

 

Mehr Lebensqualität durch gut sitzenden Zahnersatz

Egal für welche Form des Zahnersatzes Sie sich entscheiden – wichtig ist der gute Sitz. Hierfür arbeiten wir in unserer Praxis mit modernsten computergestützten Verfahren (CAD-/CAM-Verfahren). Dabei dienen Kameraaufnahmen als Vorlage für die Fertigung von Kronen und Brücken. Dieses Verfahren ist für Patienten wesentlich angenehmer als der herkömmliche Abdruck, es ist zudem schneller und exakter. Die Daten aus der Kamera steuern schließlich eine Fräsmaschine, die in kürzester Zeit den Zahnersatz anfertigt. 

So erhalten Sie gut sitzenden, natürlich aussehenden Zahnersatz, mit dessen Hilfe Sie uneingeschränkt kauen, schmecken und vor allem lachen können!

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Mi

25

Okt

2017

Die richtige Füllung für schöne, gesunde Zähne

Nur wenigen Menschen ist es vergönnt, ihr Leben lang ohne Zahnfüllungen auszukommen. Für die meisten steht früher oder später die Frage im Raum:

 

Welche Füllung ist die beste für mich? 

Auch halten nicht alle Füllungen ewig, so dass möglicherweise ein Austausch in Betracht gezogen werden muss. 

Unbedingt empfehlenswert ist dies, wenn Sie noch Amalgam-Füllungen im Mund haben. Denn diese enthalten Stoffe, die schädlich für den menschlichen Organismus sind!

 

Welche Arten von Zahnfüllungen gibt es?

Sehr beliebt sind seit einigen Jahren Füllungen aus Kunststoff. Und obwohl die Schädlichkeit von Amalgam schon lange bekannt ist, sind auch diese noch sehr häufig anzutreffen. Etwas seltener sind sogenannte Inlays aus Keramik oder Gold.

Außer Amalgamfüllungen können wir alle Füllungsmaterialien empfehlen. Beim Einsatz von Kunststoff für Ihre Zahnfüllung sollten Sie darauf achten, dass sogenannte Komposits verwendet werden. Komposits bestehen zu etwa 20% aus Kunststoff und zu 80% aus feinst gemahlenem Keramikpulver. Ihre Farbe ist hervorragend an die Zahnfarbe anzupassen, so dass diese Zahnfüllungen nicht nur äußerst stabil und haltbar, sondern auch sehr ästhetisch sind.

Ähnlich verhält es sich mit Keramik-Inlays als Zahnfüllung. Inlays werden außerhalb des Mundes auf der Grundlage eines Abdrucks hergestellt und anschließend in den Zahn zementiert. Keramik-Inlays sind extrem stabil, sehr lange haltbar und zeichnen sich durch große Ästhetik aus.

Gold-Inlays sind als Zahnfüllung ebenfalls sehr hochwertig, allerdings wird das Gold im Mund aufgrund der auffälligen Farbe oft als wenig ästhetisch empfunden.

Leider müssen Patienten für diese sehr guten und lange haltbaren Zahnfüllungen einen Eigenanteil leisten. Einfache Kunststofffüllungen, wie sie die Krankenkassen übernehmen, fallen dagegen vor allem in der Haltbarkeit ab. Deshalb sollten Sie sorgfältig abwägen, ob Ihnen der dauerhafte Schutz Ihrer Zahngesundheit nicht doch eine Zuzahlung wert ist.

 

Wann ist der Austausch von Zahnfüllungen notwendig?

Zahnfüllungen müssen dann ausgetauscht werden, wenn sie den Zahn nicht mehr ausreichend schützen, etwa weil sie locker oder brüchig geworden sind. Amalgamfüllungen sollten Sie auf jeden Fall entfernen lassen.

Neben gesundheitlichen Gründen sind auch immer wieder ästhetische Gründe ausschlaggebend für einen Austausch. Gerade einfache, alte Kunststoffe verfärben sich häufig und stören ein schönes, gleichmäßiges Zahnbild. Diese Kunststoffe konnten nicht absolut glatt poliert werden, so dass sich auf der Oberfläche und oft auch an den Rändern Farbpigmente aus Essen, Getränken und Genussmitteln festsetzen.

 

Warum ist Amalgam im Mund schädlich?

Amalgam enthält Quecksilber, ein hochgiftiges Schwermetall. Im Lauf der Zeit löst es sich aus den Amalgam-Füllungen und gelangt in den Körper. Dort kann es erheblichen Schaden anrichten, zum Beispiel im Zentralen Nervensystem (also an Gehirn und Nerven), an den Nieren und an den Fortpflanzungsorganen. Auch beim Entfernen von Amalgam-Füllungen aus den Zähnen muss man mit äußerster Sorgfalt vorgehen, damit kein Quecksilber in den Körper gelangt.

 

Was muss beim Entfernen von Amalgam-Füllungen beachtet werden?

Beim Entfernen von Amalgam-Füllungen verwenden wir mehrere Schutzvorrichtungen, darunter den sogenannten Kofferdam. Das ist ein Schutzgummi, das den Mund so nach hinten abdeckt, dass keine Amalgamteile verschluckt werden können. Wir setzen außerdem ein besonders langsames Bohrverfahren und spezielle Absauginstrumente ein, damit so wenig Bohrstaub wie möglich entsteht und so gut wie keine Quecksilberdämpfe entweichen können. Zahlreiche weitere Maßnahmen rund um Ihre Zahnbehandlung sind ebenfalls darauf abgestellt, jede zusätzliche Gefährdung Ihrer Gesundheit zu vermeiden.

Begleitet wird die schonende Amalgam-Entfernung von einer Entgiftung des Körpers, um eventuell vorhandene Quecksilberablagerungen auszuleiten. Hierüber informieren wir Sie ausführlich in einem persönlichen Beratungsgespräch vor dem Entfernen der Amalgam-Plomben.

 

Welche Füllungen sind empfehlenswert?

Die Zahntechnik bietet heute mehrere gute Möglichkeiten, Ihre Zähne gut und dauerhaft zu schützen. Kunststoff-Füllungen aus einem Kunststoff-Keramik-Komposit sind sehr gut und passgenau zu verarbeiten. Dasselbe gilt für Keramik-Inlays. Beide  zeichnen sich durch lange Haltbarkeit und hohen ästhetischen Wert aus und bieten großen Schutz für Ihre Zahngesundheit.

 

Insgesamt stellen wir immer wieder fest, dass sorgfältig angefertigte und exakt eingearbeitete Zahnfüllungen bei guter Pflege sehr lange und zuverlässig ihre Aufgabe erfüllen – gleich welches Material verwendet wird. 

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Mo

18

Sep

2017

Ohne Angst zum Zahnarzt

Eine Zahnbehandlung gehört zu den weniger angenehmen Dingen im Leben – das sehen wir als Zahnärzte genauso wie unsere Patienten. Für uns jedoch steht der Nutzen der Zahnbehandlung im Vordergrund, und deshalb sind wir sehr bedacht darauf, unseren Patienten die Angst zu nehmen. Dazu gibt es eine gute und sichere Methode: die Sedierung (Beruhigung) mit Lachgas.

 

Ca. 70% der Bevölkerung hat Angst vor dem Zahnarzt

Bevor ich die Funktionsweise von Lachgas näher erläutere, möchte ich den ersten Patienten vorstellen, dem ich damit zu gesunden Zähnen und mehr Selbstbewusstsein verholfen habe. Herr P. war eine gestandener Mann Ende dreißig, sportlich und beruflich erfolgreich. Seit seiner Kindheit hatte er panische Angst vor dem Gang zum Zahnarzt und ging im Erwachsenenalter weder zu Vorsorge noch zur Behandlung – obwohl er öfters Zahnweh hatte. Erst erhebliche Schmerzen zwangen ihn zu einem Besuch bei mir. Seine Angst konnte ich gut verstehen – und auch seine zunehmenden Hemmungen im Umgang mit anderen Menschen. Herrn P.s Gebiss war keine Zierde mehr, und auch Mundgeruch hatte sich aufgrund einer Parodontose entwickelt.

 

Lachgas bewirkt die Ausschüttung von „Glückshormonen“

In einem Gespräch in ruhiger, entspannter Atmosphäre erklärte ich Herrn P. zunächst, dass er mit seiner Zahnarztphobie nicht allein ist, und schon machte sich Erleichterung bemerkbar. Dann erklärte ich die Vorteile von Lachgas:

  • Lachgas ist ungiftig und wird direkt beim Ausatmen wieder ausgeschieden.
  • Die angstlösende Wirkung tritt sehr schnell ein, Sie fühlen sich leicht und euphorisch.
  • Auch Ihr Schmerzempfinden wird herabgesetzt.
  • Während der gesamten Behandlung bleiben Sie bei vollem Bewusstsein und können sich verständigen.
  • Es gibt so gut wie keine Nebenwirkungen.
  • Sie müssen nicht mit nüchternem Magen zur Behandlung kommen. Es genügt, wenn Sie zwei Stunden vorher nichts essen.
  • Sie brauchen keine Begleitperson, da Sie schon ca. 15 Minuten nach der Behandlung wieder fahrtüchtig sind.
  • Lachgas ist wesentlich günstiger als eine Narkose.
  • Es gibt nur wenige Ausschlusskriterien für den Einsatz von Lachgas.

 

Nachdem wir die wenigen Risiken, die einer Sedierung mit Lachgas entgegenstehen, ausgeschlossen hatten, war Herr P. in unserem freundlich und luftig eingerichteten Behandlungszimmer schnell zur ersten Behandlung unter Lachgas bereit.

 So funktioniert der Einsatz von Lachgas:

  • Über eine kleine Nasenmaske wird Ihnen ein individuell zu regelndes Gemisch aus Sauerstoff und Lachgas zugeführt.
  • Wir beginnen mit der Zufuhr von 100% Sauerstoff und steigern den Lachgas-Anteil allmählich auf 25–50% Prozent – so lange, bis Sie sich ausreichend entspannt fühlen.
  • Sobald Sie ein Signal geben, startet die Behandlung.
  • Ein Pulsoximeter an Ihrem Finger überwacht Ihren Puls und die Sauerstoff-Sättigung Ihres Blutes – während der gesamten Behandlung.
  • Am Ende der Behandlung fahren wir den Anteil an Lachgas wieder zurück, und nach ca. 15 Minuten können Sie „lachgasfrei“ die Praxis verlassen.

 

Lachgas wird seit dem 19. Jahrhundert in der Medizin eingesetzt

Lachgas ist das sicherste und am besten erforschte Beruhigungsmittel (Sedativum) in der Medizin. In vielen angelsächsischen und skandinavischen Ländern gehört es zum Alltag in der Zahnarztpraxis.

Die meisten Patienten fühlen sich unter Lachgas einfach nur entspannt und ruhig, andere berichten von folgenden zusätzlichen Empfindungen:

  • Wärmegefühl
  • Euphorie
  • Leichtigkeit oder Schwere
  • Kribbeln in Händen und Füßen
  • Manchmal Taubheitsgefühl der Beine, Zunge und Schleimhäute

In seltenen Fällen kommt es zu leichter Übelkeit, die aber abnimmt, wenn die Lachgaskonzentration reduziert wird.

 

Lachgas kann auch bei Kindern angewendet werden

Gerade weil sie schnell geht und wenig Risiko birgt, ist die Sedierung mit Lachgas bei Kindern immer häufiger die Alternative zur Narkose. In der Regel sind Kinder ab 4 Jahren bereit, die Lachgasmaske zu tragen. Ihr Kind bleibt bei Bewusstsein, kann Anweisungen befolgen und sich mit Zeichen bemerkbar machen. Sind örtliche Betäubungen notwendig, toleriert das Kind diese viel besser und empfindet sie als weniger schmerzhaft.

 

Wie nehmen Sie und Ihre Ängste ernst

Herr P. hat mir damals sehr offen über seine Angst berichtet, und ich habe viel von ihm gelernt. In meiner Praxis braucht sich niemand schlecht zu fühlen, weil er seine Zähne aus Angst vor dem Zahnarzt vernachlässigt hat. Und Angst brauchen Sie schon gar nicht zu haben: Alle unser Arbeitsabläufe sowie die Atmosphäre in der Praxis sind darauf ausgerichtet, Patienten Ängste zu nehmen – sei es die Furcht vor Schmerzen oder das Gefühl, ausgeliefert zu sein. Und sollten Sie doch eine stärkere Sedierung wünschen, haben wir selbstverständlich die passenden Medikamente zur Hand.

Herr P. kommt übrigens regelmäßig zur Vorsorge – und schon lange ohne Lachgaseinsatz.

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