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Zahnarzt Reutlingen

    Was Kopf- und Rückenschmerzen mit Ihren Zähnen zu tun haben

    Wussten Sie, dass die Muskeln des Halses, der Schulter, der Arme und des Rückens mit der Kaumuskulatur zusammenhängen? Und dass deshalb bei Kopf- und Rückenschmerzen der Zahnarzt die richtige Anlaufstelle sein kann?

    Die übermäßige Anspannung der Kiefermuskulater äußert sich meist in nächtlichem Zähneknirschen oder starkem Aufeinanderpressen der Zähne. Entdecken Sie morgens Zahnabdrücke an den Rändern Ihrer Zunge? Haben Sie noch dazu häufig nach dem Aufwachen Kopf-, Nacken oder Schläfenschmerzen? Knacken Ihre Kiefergelenke? Und müssen Sie erst Ihre Wangen massieren, bevor Sie den Mund öffnen können? Möglicherweise empfinden Sie auch Ohrenschmerzen… All diese Symptome deuten darauf hin, dass Sie nachts unbewusst knirschen oder pressen.

    Dauert dieser Zustand länger an, sind Abnutzungserscheinungen an den Zähnen zu sehen. Spätestens dann sollten Sie schnellstens Ihre Zahnarztpraxis aufsuchen!

     

    Was steckt hinter dem Zähneknirschen?

    Im Wesentlichen gibt es zwei Ursachen für Zähneknirschen und -pressen:

    • Fehlstellungen im Kiefer
    • Stress und seelische Belastung 

     

    Unregelmäßigkeiten im Kiefer werden krampfhaft ausgeglichen

    Alles, was den normalen Zusammenbiss der Zähne stört, kann Auslöser für Knirschen und Pressen sein: schlecht sitzende Füllungen, Kronen oder Implantate, veränderte Zahnstellungen nach Zahnverlust, unregelmäßige Zahnstellungen nach kieferorthopädischer Behandlung oder auch genetisch bedingte anatomische Unregelmäßigkeiten im Kiefer.

     

    Seelische Probleme machen Druck

    Häufiger als anatomische Gründe sind jedoch seelische Ursachen für das nächtliche Zähneknirschen. Belastende Erlebnisse wie der Tod eines nahestehenden Menschen, Trennung, Erkrankung, berufliche Veränderung oder andere, anhaltende Sorgen führen zu erhöhter Anspannung, die viele Menschen bis in den Schlaf verfolgt. Die unter Hochspannung stehende Kiefermuskulatur verkrampft schließlich, und es kommt zu den unvermuteten Folgen.

     

    Vertrauen Sie sich Ihrem Zahnarzt an

    Wenn Sie einen Zusammenhang zwischen Ihren Schmerzen und nächtlichem Zähneknirschen vermuten, sprechen Sie darüber mit Ihrem Zahnarzt. Er kann durch eine gründliche Untersuchung der Zähne, der Kieferstellung, der Kaumuskulatur und der Kiefergelenke die richtige Diagnose stellen.

     

    Schnelle Linderung – dauerhafte Lösungen

    Als erste und oft verblüffend schnell wirkende Abhilfe dient in der Regel eine Aufbiss-Schiene aus Kunststoff, die Störfaktoren im Kiefer ausgleicht und die Muskulatur entlastet. Auch entspannende Massagen kann Ihr Zahnarzt Ihnen zeigen, und notfalls wird er Ihnen ein Schmerzmittel verschreiben. Mechanische Auslöser im Kiefer wird er nach der ersten Linderung dauerhaft beheben, etwa durch die Anpassung von Füllungen.

    Vermutet Ihr Zahnarzt tiefgreifende seelische Belastungen als Ursache für das Zähneknirschen, wird er Ihnen zu professioneller Hilfe raten. Selbstverständlich sind alle Gespräche in unserer Praxis vertraulich, und in keinem Fall müssen Sie offenlegen, was Sie belastet.

     

    Wichtig ist uns, dass Sie wieder entspannt schlafen und schmerzfrei aufwachen!

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    Kommentare: 1
    • #1

      Gustav Sucher (Montag, 01 Oktober 2018 08:30)

      Hallo, ich war vor ca. einem Jahr bei meinem Zahnarzt, als diese mir sagten, dass mein Zähneknirschen für meine Kopfschmerzen verantwortlich sei. Ich habe aber herausgefunden, dass ich eine Fehlstellung in der Wirbelsäule hatte und diese das Kopfschmerzen verursachte. Danke für den Blog! https://www.zahnregulieren.at/kieferorthopadie-fur-kinder--erwachsene/digitaler-abdruck